Probiotika – die winzigen Helferchen mit großer Wirkung. Sicher hast du schon davon gehört, dass diese nützlichen Mikroorganismen die Gesundheit deines Darms unterstützen können. Doch hast du auch gewusst, dass die winzigen Helferchen eine ebenso große Bedeutung für Kinder haben?
Grundsätzlich ist eine ausgeglichene Darmflora für die gesunde Entwicklung von Kindern essentiell. Sie regelt nicht nur die Verdauung, sondern unterstützt auch das Immunsystem und das Gehirn und kann sogar das Risiko für Hautprobleme und Allergien verringern.
In diesem Beitrag erfährst du, was Probiotika sind und warum sie gerade bei Kindern sinnvoll sein können. Außerdem verraten wir dir unseren Geheimtipp – ein Probiotikum, das nicht nur besonders effektiv ist, sondern gleichzeitig durch seinen süßen Geschmack bei Kindern besonders beliebt ist.
Was sind Probiotika und wieso sind sie so wichtig?
Probiotika sind lebende Mikroorganismen, die als sogenannte “Darmflora” oder sogenanntes “Mikrobiom” unseren Darm besiedeln. Da sie helfen, einen gesunden Darm mitsamt dem Mikrobiom wiederherzustellen oder zu erhalten, werden sie oft als “gute” Darmbakterien bezeichnet. Dabei sind die Aufgaben dieser freundlichen Darmmikroben sehr vielfältig und gehen weit über das Geschehen in unserem Darm hinaus. Sie beeinflussen nicht nur den Verdauungstrakt, sondern auch die allgemeine körperliche und sogar mentale Gesundheit.
Oft heißt es, dass der Darm “die Wurzel der Gesundheit” sei. Dieses Sprichwort ist entstanden, weil der Darm mit vielen Organen in Verbindung steht und somit einen Einfluss auf zahlreiche Bereiche im Körper hat. Außerdem ist er eng mit unserem Immunsystem verbunden – genauer gesagt befinden sich etwa 80 % aller Immunzellen im Darm. Darüber hinaus sind die guten Darmbakterien auch dafür zuständig, die schädlichen und krankheitserregenden Bakterien in Schach zu halten. Je gesünder also unser Darm ist, desto stärker ist unser Immunsystem – und desto gesünder sind wir.
Probiotika für Kinder: Warum sie sinnvoll sind
Probiotika können gerade für Kinder sehr sinnvoll sein, da sie ihre gesunde Entwicklung unterstützen. Hier sind einige Gründe, weshalb Probiotika bei Kindern so wertvoll sind:
- Unterstützung des Immunsystems: Wie du bereits erfahren hast, sind Darm und Immunsystem eng miteinander verbunden. Deshalb kannst du Probiotika für Kinder einsetzen, um das Immunsystem gezielt zu stärken.
- Förderung einer gesunden Verdauung: Probiotika unterstützen den Aufbau des Mikrobioms und so das gesunde Gleichgewicht im Darm. Sie können daher helfen, die Verdauung bei Kindern zu stärken.
- Förderung einer gesunden Gehirnentwicklung: Der Darm ist eng mit dem Gehirn verbunden – diese Verbindung wird als Darm-Hirn-Achse bezeichnet. Somit hat der Darm einen direkten Einfluss auf die mentale Gesundheit und Entwicklung.
- Verringerung von Neurodermitis- und Allergierisiken: Einige Studien weisen darauf hin, dass Probiotika sogar Allergien und Hautprobleme bei Kindern minimieren können.
Wann Probiotika für Kinder besonders wichtig sind
Abgesehen von der allgemeinen Unterstützung der kindlichen Gesundheit, gibt es auch bestimmte Situationen, in denen Probiotika bei Kindern besonders wichtig sind. Das sind vor allem folgende:
- Nach einer Antibiotika-Einnahme: Antibiotika zerstören nicht nur die schädlichen, sondern auch die nützlichen Bakterien im Körper – darunter auch die Darmbakterien. Deshalb sind Probiotika nach einer Antibiotika-Einnahme auch für Kinder sehr wichtig, um das Mikrobiom wieder aufzubauen. Mehr Informationen dazu, wie Antibiotikum die Darmflora beeinflussen kann, findest du hier.
- Geburt durch Kaiserschnitt: Kinder, die per Kaiserschnitt geboren werden, haben oft eine weniger vielfältige Darmflora. Auch hier kannst du mit Probiotika nachhelfen.
- Das Kind wird nicht gestillt: Muttermilch enthält natürliche Bakterien, die für die Darmflora des Kindes wichtig sind. Wenn das Stillen für dich nicht möglich ist, können Probiotika eine sinnvolle Unterstützung sein.
- Bei Verdauungsproblemen: Probiotika wirken sich direkt auf das Gleichgewicht im Darm aus. Kindern, die Verdauungsprobleme wie Durchfall, Verstopfung oder Blähungen haben, kann mit Probiotika geholfen werden.
- Bei Hautproblemen: Probiotika können das Risiko von Hautproblemen wie Neurodermitis bei Kindern verringern.
Die besten Probiotika für Kinder: Das solltest du beachten
Nun fragst du dich vielleicht: Probiotika als Tropfen, Pulver oder Tabletten – was sind denn die besten Probiotika für Kinder?
Anders als gefriergetrocknete Probiotika in Tabletten- oder Pulverform sind flüssige Mikroorganismen “wach” und stoffwechselaktiv und somit resistenter gegenüber der Magensäure. Achte außerdem darauf, dass das Probiotikum ausreichende Mengen an Bifidobakterien und Lactobacillus-Stämmen enthält – diese sind für das Mikrobiom sowohl bei Kindern als auch bei Erwachsenen besonders wichtig.
Eine sinnvolle Unterstützung bietet dir unser Pro EM san Berry. Denn hier bekommst du nicht nur ein hochkonzentriertes Probiotikum mit 31 essentiellen Bakterienstämmen. Gleichzeitig enthält es 24 wertvolle Kräuter- und Pflanzenextrakte und schmeckt durch das natürliche Himbeer-Aroma und die leichte Stevia-Süße auch den Kleinen.
Fazit
Die kindliche Entwicklung ist eine sensible Phase – und gerade in dieser Zeit verdienen die Kleinen unsere bestmögliche Unterstützung. Denn in der heutigen Welt, in der auch Kinder mehr und mehr schädlichen Umwelteinflüssen und Stress ausgeliefert sind, können Probiotika ihre natürliche Gesundheit und Widerstandsfähigkeit stärken.
Probiotika sind wie sanfte Helfer, die einen wichtigen Grundstein für die spätere Gesundheit deines Kindes legen. Der Darm ist weit mehr als ein Verdauungsorgan, denn seine Gesundheit ist der Schlüssel zu einem gesunden Körper und je früher du beginnst, die Darmgesundheit deines Kindes zu fördern, desto besser sind die Voraussetzungen für ein gesundes und glückliches Leben.
Quellen
- Kuitunen M, Savilahti, Erkki. Probiotics prevent IgE-associated allergy until age 5 years in cesarean-delivered children but not in the total cohort. Journal of Allergy and Clinical Immunology.
- Dotterud et al. Probiotics in pregnant women to prevent allergic disease: a randomised, double-blind trial. British Journal of Dermatology, 2010.
- Biasucci G, Boehm G. Cesarean delivery may affect the early biodiversity of intestinal bacteria. September 2008, Journal of Nutrition.
- Southern Cross University: The causes of intestinal flora disorders: a review. Abgerufen am 19.06.2024.