MITOBIOM®-KONZEPT
Der Darm ‒ eine wichtige Säule im MitoBiom®-Konzept
Herz-Kreislauf-Erkrankungen, chronische Darmentzündungen, Typ-2-Diabetes, neurodegenerative Erkrankungen, Autoimmunerkrankungen und nahezu alle weiteren klassischen Zivilisationskrankheiten haben ihren Ursprung in einem kranken Darm ‒ oder in mitochondrialen Dysfunktionen. So zeigen es moderne Forschungen und die langjährige Praxis. Das Mikrobiom wie auch die Mitochondrien reagieren beide gleichermaßen empfindlich auf Belastungen, mit Folgen für den gesamten Organismus.
Gewinne hier einen ersten Überblick, wie eine Dysbiose sowie ein daraus resultierender Leaky Gut (undichter Darm) entstehen, wie eine fundierte Analytik und Maßnahmen zur Wiederherstellung einer gesunden Darmbarriere aussehen und welche Rolle die Mitochondrien dabei spielen. Beide Ansätze ‒ die Behandlung des Darms, einschließlich des Mikrobioms und der Mitochondrien ‒ sind in dem MitoBiom®-Konzept vereint. Dadurch kann insbesondere chronisch Erkrankten zu mehr Gesundheit verholfen werden. Mehr erfährst du in den Seminaren zum MitoBiom®-Konzept der TISSO-Akademie.
Wie entsteht ein kranker Darm?
Die Darmwand besteht aus vier Schutzschichten, die gemeinsam die sogenannte Darmbarriere bilden. Sie verhindern, dass unverdaute Nahrungspartikel, Schadstoffe und pathogene Bakterien in den Blutkreislauf gelangen.
Zu diesen Schutzschichten gehören:
- das intestinale Mikrobiom
- die immunglobulinreiche Schleimschicht
- die Darmschleimhaut
- das darmassoziierte Immunsystem mit rund 80 % aller körpereigenen Immunzellen
Durch folgende Faktoren kann es jedoch zu einer Dysbiose und zu Schädigungen der Schleimhautbarriere (Leaky Gut) kommen:
- ungesunde Ernährung
- Lebensmittelzusatzstoffe
- Nahrungsmittelunverträglichkeiten
- chronischer Stress
- Einnahme bestimmter Medikamente wie Antibiotika
- Umwelttoxine (z. B. Pestizide, Schwermetalle)
- Kaiserschnittgeburt
Durch einen Leaky Gut können Bakterienantigene wie Lipopolysaccharide (LPS), Nahrungsbestandteile oder Umwelttoxine ungehindert durch die Darmwand hindurchtreten. Dies führt zur Aktivierung des Immunsystems und als Folge zu systemischen chronischen Entzündungsreaktionen. Diese schwelen oft lange symptomlos vor sich hin, bis sie sich schließlich in chronischen Krankheiten zeigen.
Wie zeigt sich ein kranker Darm?
Ein kranker Darm kann sich auf vielfältige Weise im gesamten Organismus bemerkbar machen. So zeigen sich häufig folgende Störungen beziehungsweise Erkrankungen, die im nebenstehenden Bild erwähnt sind:
Darmcheck ‒ mit aussagekräftiger Analytik
Bei deinen Patienten kannst du den Zustand des Darms einfach mittels einer Stuhlprobe im Labor analysieren lassen.
Aussagekräftige Parameter sind dabei vor allem:
- Florastatus / Mikrobiom-Analyse
- Alpha-1-Antitrypsin
- Calprotectin
- Zonulin
- Verdauungsrückstände
- Gallensäure
- Pankreas-Elastase
- sekretorisches IgA (sIgA)
Ergänzend ist die Untersuchung von 25(OH)-Vitamin-D3 im Blut sinnvoll.
Mehr zur ausgefeilten Analytik und den genauen Zusammenhängen erfährst du in den Seminaren zum MitoBiom®-Konzept der TISSO-Akademie.
Wiederherstellung eines gesunden Darms
Auf Grundlage der Analytik ergeben sich die individuellen Ziele und Maßnahmen, um eine gesunde Darmbarriere inklusive Mikrobiom wiederherzustellen oder zu erhalten.
Zu den konkreten Zielen gehören vor allem:
- Aufbau und Erhalt einer gesunden Darmflora
- antientzündliche Maßnahmen
- Schleimhautregeneration
- Förderung der Verdauung
- Verbesserung der Schleimhautimmunität
Mitochondrien-Behandlung: zweite wichtige Säule im MitoBiom®-Konzept
Für eine gute Funktion des Darmepithels sind eine ausreichende Energiebildung in den Epithelzellen und damit gesunde Mitochondrien wichtig. Eine mitochondriale Dysfunktion bedeutet jedoch nicht nur einen Energiemangel, sondern sie ist auch mit einer vermehrten Bildung von reaktiven Sauerstoffspezies verknüpft, die wiederum einen direkten schädigenden Einfluss auf das intestinale Mikrobiom haben und zudem Entzündungen im Darmepithel hervorrufen können.
Andererseits führt ein Leaky Gut systemisch zu stillen Entzündungen, die mit oxidativem und nitrosativem Stress verbunden sind, wodurch insbesondere die Mitochondrien leicht geschädigt werden können. Die Folge ist eine Abnahme der mitochondrialen ATP-Produktion und damit auch der Zellfunktionalität, sodass schließlich chronische Krankheiten entstehen können.
In einem ganzheitlichen Konzept zur Behandlung von chronischen Krankheiten ist deshalb die Stärkung der Mitochondrien die zweite wichtige Säule neben der Behandlung des Darms, einschließlich des Mikrobioms. Eben diesen kombinierten Ansatz verfolgt das MitoBiom®-Konzept.
MitoBiom®-Konzept ‒ Fortbildungen
Du möchtest gerne mehr zum MitoBiom®-Konzept wissen und es direkt anwenden? In den Seminaren der TISSO-Akademie vermitteln dir erfahrene und fachkundige Referenten das theoretische und praktische Wissen, das du für die sichere und routinierte Umsetzung des MitoBiom®-Konzepts benötigst. Bereits nach einem Seminar kannst du direkt in die Anwendung einsteigen, auch kombiniert mit anderen Methoden.
Die praktische Anwendung des Konzepts und die dazugehörige Analytik lernst du in praxisorientierten Modul-Seminaren, die wir regelmäßig an verschiedenen Standorten anbieten. Zusätzlich bieten dir Spezialseminare sowie kostenfreie Webinare vielfältige fachliche Impulse und Perspektiven rund um das MitoBiom®-Konzept. In unserer Mediathek findest du Aufzeichnungen all unserer Webinare sowie Videos zu unseren Produkten.
Für ein angenehmes Ambiente und optimale Betreuung vor, während und nach unseren Fortbildungen sorgt das Serviceteam der TISSO-Akademie (seminare@tisso.de). So stehen dir unser Kundenservice, unser Seminarservice und die Experten unserer fachlichen Hotline gerne mit Rat und Tat zur Seite.