Palmitoylethanolamid (PEA) ist ein körpereigener Wirkstoff, der im Zusammenhang mit der Regulation von Entzündungsprozessen und dem Schmerzempfinden steht. Allerdings hat die körperliche Eigenproduktion ihre Grenzen, vor allem bei chronischen Krankheitsbildern wie Migräne oder Arthrose. In solchen Fällen macht es Sinn, Palmitoylethanolamid in Form von Nahrungsergänzungsmitteln zu ergänzen.
In den letzten Jahren ist PEA insbesondere im Kontext eines ganzheitlichen Umgangs mit körperlicher Belastung in den Fokus von Biomedizin und Naturheilkunde gerückt.
Vielleicht hast du in diesem Zusammenhang bereits den Begriff gelesen und fragst dich: „Wie kann PEA bei körperlicher Belastung helfen bzw. wie wirkt es im Körper?” Und das schauen wir uns in diesem Beitrag einmal genauer an.
Im Folgenden erfährst du, welche Funktionen Palmitoylethanolamid im Körper einnimmt, wie es eingesetzt wird und worauf du bei der Dosierung achten solltest.
Was ist Palmitoylethanolamid (PEA)?
Palmitoylethanolamid (PEA) ist eine körpereigene Substanz aus der Gruppe der endogenen Fettsäureamide. Der Körper kann PEA vermehrt bilden, wenn er auf Reize wie Schmerzen, Entzündungen oder Stress reagiert.
In diesem Zusammenhang wird PEA als eine Art zellulärer Schutzfaktor betrachtet: Es ist daran beteiligt, die natürliche Regulation von Reizverarbeitung und Entzündungsprozessen zu unterstützen. Dadurch kann PEA dazu beitragen, das Gleichgewicht im Nervensystem zu stabilisieren – insbesondere in Phasen erhöhter Belastung.
Besonders interessant ist die Verbindung zum sogenannten Endocannabinoid-System – einem komplexen Netzwerk, das unter anderem an der Steuerung von Entzündungen, Immunreaktionen und dem Schmerzempfinden beteiligt ist.
Wie beeinflusst Palmitoylethanolamid das Endocannabinoid-System?
Palmitoylethanolamid beeinflusst verschiedene körpereigene Mechanismen. Eine zentrale Rolle spielt dabei das Endocannabinoid-System, das an der Regulation von Schmerzempfindungen und Entzündungsreaktionen beteiligt ist.
PEA aktiviert unter anderem auch die sogenannten PPAR-α-Rezeptoren, welche sich im Zellkern befinden und ebenfalls die entzündungsfördernden Signale herunterregulieren und dazu beitragen können, die Ausschüttung entzündungsfördernder Botenstoffe zu reduzieren.
Zusätzlich beeinflusst PEA die Aktivität von Mastzellen. Diese Immunzellen setzen bei Aktivierung verschiedene entzündungsfördernde Substanzen frei. PEA kann diesen Prozess dämpfen und so auch hier dazu beitragen, überschießende Entzündungsreaktionen zu regulieren.
PEA Dosierung: Wie viel Palmitoylethanolamid ist sinnvoll?
Die passende Dosierung von Palmitoylethanolamid hängt von individuellen Faktoren ab, wie dem persönlichen Bedarf oder der jeweiligen Belastungssituation.
Für eine allgemeine Unterstützung werden häufig etwa 800 mg täglich eingesetzt. Bei stärker ausgeprägten Beschwerden kann eine höhere Dosierung sinnvoll sein, idealerweise in Rücksprache mit einem Arzt oder Therapeuten.
Da PEA fettlöslich ist, erfolgt die Aufnahme über den Verdauungstrakt. Eine mikronisierte Form kann die Bioverfügbarkeit verbessern, da kleinere Partikel besser aufgenommen werden können. Wichtig ist zudem eine regelmäßige Einnahme über einen längeren Zeitraum.
Welche TISSO-Produkte enthalten Palmitoylethanolamid?
Um die körpereigene Schutz- und Regulationsfunktion von Palmitoylethanolamid gezielt zu ergänzen, bietet TISSO mit Pro PEA 800 ein Produkt mit bioidentischem PEA in hochreiner Qualität und in mikronisierter Form.
PEA wird im Körper vor allem dann vermehrt gebildet, wenn dieser auf Reize wie Schmerzen, Entzündungen oder Stress reagiert. In diesem Zusammenhang wird es als eine Art zellulärer Schutzfaktor betrachtet, der daran beteiligt ist, Reizverarbeitung und Entzündungsprozesse zu regulieren.
Mit 800 mg Palmitoylethanolamid pro Tagesdosis liefert Pro PEA 800 eine gezielte Ergänzung. Das Produkt kann somit dazu beitragen, den körpereigenen PEA-Spiegel in belastenden Phasen zu unterstützen.
Fazit: Natürliche Unterstützung bei Schmerzen und Entzündungen
Palmitoylethanolamid ist ein körpereigener Stoff, der im Zusammenhang mit der Regulation von Entzündungen und dem Schmerzempfinden steht. Über verschiedene Mechanismen kann PEA dazu beitragen, diese Prozesse im Körper zu modulieren.
Besonders in Phasen erhöhter Belastung oder bei wiederkehrenden Beschwerden kann PEA eine interessante ergänzende Option darstellen. Entscheidend sind dabei eine passende Dosierung, eine gute Bioverfügbarkeit sowie eine regelmäßige Anwendung.
Produkte wie Pro PEA 800 ermöglichen eine gezielte Ergänzung und können dabei unterstützen, den körpereigenen PEA-Spiegel in belastenden Phasen sinnvoll zu begleiten.
Quellen
- Keppel Hesselink JM, Hekker TA (2012): Therapeutic utility of palmitoylethanolamide in neuropathic pain. Journal of Pain Research. https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC3500919/
- Clayton P et al. (2021): Palmitoylethanolamide: A natural compound for health management. International Journal of Molecular Sciences. https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC8157570/