Frau sitzt im Schneidersitz auf einem Sofa vor bodentiefen Fenstern, vor ihr ein aufgeschlagenes Buch; Bildhinweis: KI-gestützter Inhalt

HPU und KPU verstehen: Symptome, Ursachen und natürliche Unterstützung

6. Juli 2026Leilah FörsterLesezeit: 4 Minuten

Kennst du das auch: Du fühlst dich oft erschöpft, gestresst oder kannst dich nur schwer konzentrieren? Und das, obwohl du eigentlich gut auf dich achtest? Solche unspezifischen Beschwerden sind schon mal sehr belastend, können aber viele Ursachen haben, weshalb sie nicht ad hoc auf eine Erkrankungsform hindeuten. Eine mögliche Ursache, die im naturheilkundlichen Bereich immer wieder diskutiert wird, betrifft die beiden Formen Hämopyrrollaktamurie (HPU) und Kryptopyrrolurie (KPU). 

Hierbei handelt es sich um Stoffwechselstörungen, bei denen vermehrt sogenannte Pyrrole über den Urin ausgeschieden werden. Diese Pyrrole binden auf ihrem Weg aus dem Körper wichtige Mikronährstoffe – vor allem Zink, Mangan und Vitamin B6. Da diese Nährstoffe an zahlreichen Körperprozessen beteiligt sind, kann ein entsprechender Mangel weitreichende Folgen für Gesundheit und Wohlbefinden haben.

In diesem Beitrag erfährst du, was genau hinter HPU und KPU steckt, woran du sie erkennst und wie du deinen Körper mit einem ganzheitlichen Ansatz unterstützen kannst.

HPU und KPU: Was ist das eigentlich?

Eine Frau sitzt in einem hellen Pulver und grüner Hose auf einer Holzbank in einem parkähnlichen Garten mit Ziergräsern und Blütensträuchern; Bildhinweis: KI-gestützter Inhalt

HPU und KPU werden oft in einem Atemzug genannt, da sie verwandte Formen einer Stoffwechselstörung beschreiben, bei der vermehrt Pyrrole im Urin auftreten. Pyrrole sind Zwischenprodukte, die bei der Bildung des roten Blutfarbstoffs Häm entstehen. Werden zu viele davon ausgeschieden, spricht man von einer Pyrrolurie. 

Die beiden Bezeichnungen unterscheiden sich vor allem in ihrer Ursache:

  • HPU (Hämopyrrollaktamurie) gilt als genetisch bedingte Form, die oft familiär gehäuft auftritt. Dabei wird vor allem der Hämopyrrollaktam-Komplex (HPL-Komplex) ausgeschieden und im Urin gemessen.
  • KPU (Kryptopyrrolurie): beschreibt eine erworbene Form, die durch chronische Erkrankungen, Schwermetallbelastungen, anhaltenden Stress oder andere Umweltfaktoren ausgelöst werden kann. 

In beiden Fällen binden Pyrrole auf ihrem Weg aus dem Körper wichtige Mikronährstoffe – insbesondere Zink, Mangan und Vitamin B6. Genau aus diesem Grund gelten HPU und KPU als Stoffwechselstörung, bei der vermehrt Pyrrole ausgeschieden werden. Es entsteht ein dauerhafter Verlust an Mikronährstoffen, die der Körper für zahlreiche zentrale Funktionen benötigt – etwa für die Hormonbildung, die Nervenfunktion und den Energiestoffwechsel.

Wie entsteht eine Pyrrolurie?

Eine Frau mit blonden Locken liegt mit geschlossenen Augen und einem zufriedenen Lächeln inmitten einer Wiese voller weißer Gänseblümchen; Bildhinweis: KI-gestützter Inhalt

Im Zentrum von HPU und KPU steht der sogenannte Hämstoffwechsel. Häm ist ein wichtiger Bestandteil des roten Blutfarbstoffs und spielt eine Schlüsselrolle für Sauerstofftransport, Entgiftung und Energiegewinnung. Bei HPU und KPU funktioniert die Häm-Bildung nicht reibungslos, wodurch vermehrt Pyrrole entstehen, die über den Urin ausgeschieden werden – gebunden an wichtige Mikronährstoffe wie Zink, Mangan und Vitamin B6.

Verstärkt wird die Pyrrolurie oft durch äußere Einflüsse: Chronischer Stress, eine nährstoffarme Ernährung oder eine hohe Schadstoffbelastung können einen  Mikronährstoffmangel begründen, woraus  in der Folge ein höhere Mikronährstoffbedarf entsteht..

Auffällig ist auch, dass Frauen deutlich häufiger betroffen sind. Hormonelle Schwankungen, ein höherer Nährstoffbedarf in bestimmten Lebensphasen und Stress spielen dabei eine zentrale Rolle.

Welche Beschwerden können bei HPU/KPU auftreten?

Eine Frau sitzt an einem Holztisch auf einer Dachterrasse und arbeitet konzentriert mit einem Laptop, einem Dokument und einem Notizbuch; Bildhinweis: KI-gestützter Inhalt

Die Beschwerden einer HPU/KPU sind so vielfältig wie die Aufgaben der betroffenen Mikronährstoffe selbst. Da Zink, Mangan und Vitamin B6 an unzähligen Prozessen im Körper beteiligt sind, kann ein dauerhafter Mangel ganz unterschiedliche und unspezifische Beschwerden auslösen. Typisch ist eine Mischung aus verschiedenen körperlichen und psychischen Anzeichen:

  • Müdigkeit und Erschöpfung, trotz ausreichend Schlaf
  • Konzentrations- und Gedächtnisprobleme
  • Niedrige Stresstoleranz und innere Unruhe
  • Verdauungsbeschwerden wie Blähungen, Reizdarm oder Nahrungsmittelunverträglichkeiten
  • Hautprobleme wie Akne, trockene Haut oder schlechte Wundheilung
  • Hormonelle Beschwerden, etwa PMS, unregelmäßige Zyklen oder Wechseljahresbeschwerden

Da diese Beschwerden auch viele andere Ursachen haben können, wird HPU/KPU oft erst nach langer Suche erkannt. Daher lohnt es sich, gerade wenn mehrere Anzeichen gleichzeitig auftreten, auch die Versorgung sowie den Stoffwechsel der Mikronährstoffe genauer in den Blick zu nehmen.

KPU-Test: Wie wird Pyrrolurie festgestellt?

Zwei Frauen sitzen entspannt auf einer grauen Couch im Freien, unterhalten sich und lachen herzlich miteinander; Bildhinweis: KI-gestützter Inhalt

Da die Beschwerden einer HPU/KPU unspezifisch sind, wird in der Regel ein Urintest durchgeführt. Dabei wird gemessen, wie viele Pyrrole bzw. wie viel Hämopyrrollaktam-Komplex (HPL) dein Körper über den Urin ausscheidet. So läuft ein Pyrrolurie-Test typischerweise ab:

  • Probenentnahme: Je nach Test wird Morgenurin oder ein 24-Stunden-Sammelurin verwendet.
  • Lichtgeschützte Aufbewahrung: Da Pyrrole sehr lichtempfindlich sind, muss die Probe direkt im Anschluss vor Licht geschützt werden.
  • Laboranalyse: Beim HPU-Test wird gezielt der HPL-Komplex gemessen, beim KPU-Test allgemein die Pyrrol-Konzentration im Urin.

Die Aussagekraft eines solchen Pyrrolurie-Tests ist allerdings begrenzt, denn die Pyrrol-Werte können je nach Stresslevel, Tagesform oder Ernährung stark schwanken. Auch ein einmaliges negatives Ergebnis schließt eine Pyrrolurie nicht sicher aus.

Genau deshalb lohnt sich ein individueller Blick: Deine Symptome, deine Lebensumstände und idealerweise eine Mikronährstoffanalyse geben gemeinsam mit dem Test ein deutlich klareres Bild.

HPU/KPU Behandlung: Welche Möglichkeiten gibt es?

Zwei Dosen TISSO-Produkte (Pro Mineral Complete und Pro Multivitamin Complete) stehen auf einem Holzbrett neben Weintrauben; im Vordergrund hält eine Hand eine gelbe Kapsel.

Bei HPU/KPU geht es weniger darum, einzelne Symptome zu beheben; vielmehr geht es  darum, deinen Körper ganzheitlich zu unterstützen. Im Mittelpunkt steht der Ausgleich des hohen Mikronährstoffverlustes. Zudem ist es wichtig, den Körper in verschiedenen Bereichen zu unterstützen:

  • Ernährung: Nährstoffreiche, möglichst unverarbeitete Lebensmittel bilden die Basis. Diese sollten reich an Zink-, Mangan- und B-Vitaminen sein, wie Hülsenfrüchte, Nüsse, Vollkorn, Eier und grünes Gemüse.
  • Lebensstil: Regelmäßige Bewegung, ausreichend Schlaf und eine reduzierte Schadstoffbelastung entlasten den Stoffwechsel.
  • Stressmanagement: Da Stress den Mikronährstoffbedarf zusätzlich erhöht, sind Pausen, Achtsamkeit oder Meditation wichtige Stellschrauben.

Bei einer Pyrrolurie ist der Bedarf an bestimmten Mikronährstoffen jedoch so hoch, dass er sich allein über die Ernährung meist nicht decken lässt. Genau hier kommt eine gezielte Mikronährstoffversorgung ins Spiel: Pro Krypto Balance versorgt deinen Körper speziell bei erhöhtem Bedarf an B-Vitaminen, Zink, Mangan und Chrom, während das Nährstoffpaket Basic eine umfassende Grundversorgung mit allen wichtigen Nähr- und Pflanzenstoffen liefert.

Fazit: HPU/KPU ganzheitlich betrachten

Obwohl HPU und KPU oft im Verborgenen wirken und lange unerkannt bleiben, können sie den Alltag spürbar beeinflussen. Denn die verlorenen Mikronährstoffe wie Zink, Mangan und Vitamin B6 sind an zahlreichen Körperprozessen beteiligt und können sich in unterschiedlichen Beschwerden zeigen – von Müdigkeit über Konzentrationsprobleme bis hin zu hormonellen Ungleichgewichten. 

Genau deshalb lohnt sich ein ganzheitlicher Blick: Eine nährstoffreiche Ernährung, ein gesunder Lebensstil und ein bewusstes Stressmanagement bilden die Basis. Ergänzend können gezielte Mikronährstoffe – wie in Pro Krypto Balance oder dem Nährstoffpaket Basic – deinen Körper genau dort unterstützen, wo der Bedarf besonders hoch ist. So gibst du ihm das, was er braucht, um wieder mehr in sein Gleichgewicht zu finden. 

Hinweis: HPU/KPU wird überwiegend im komplementärmedizinischen Umfeld beschrieben. Da die wissenschaftliche Evidenz bislang begrenzt ist, zählt HPU/KPU derzeit nicht zu den allgemein anerkannten schulmedizinischen Diagnosen. Die möglichen Zusammenhänge und Therapieansätze werden daher unterschiedlich beurteilt.

Quellen

  • Ritter TM, Baumeister-Jesch L. Stoffwechselstörung HPU, Diagnose, Vitalstoffe und Entgiftung bei Hämopyrrollaktamurie, Für Patienten und Therapeuten. VAK Verlags GmbH; 2016. 
  • Toriumi, K., et al. Vitamin B6 deficiency hyperactivates the noradrenergic system, leading to social deficits and cognitive impairment. Translational Psychiatry, 11, 262. 2021. https://www.nature.com/articles/s41398-021-01381-z  
  • Lin, P.-H., et al. Zinc in Wound Healing Modulation. Nutrients, 10(1), 16. 2017. https://www.mdpi.com/2072-6643/10/1/16  

HÄUFIG GESTELLTE FRAGEN

HPU (Hämopyrrollaktamurie) gilt als genetisch bedingte Form, die oft familiär gehäuft auftritt. Dabei wird vor allem der Hämopyrrollaktam-Komplex (HPL-Komplex) ausgeschieden und im Urin gemessen. KPU (Kryptopyrrolurie) beschreibt eine erworbene Form, die durch chronische Erkrankungen, Schwermetallbelastungen, anhaltenden Stress oder andere Umweltfaktoren ausgelöst werden kann.

Oft treten u. a. Symptome wie Müdigkeit und Erschöpfung, Konzentrations- und Gedächtnisprobleme, niedrige Stresstoleranz und innere Unruhe, Verdauungsbeschwerden, Hautprobleme oder hormonelle Beschwerden auf.

In der Regel über einen Urintest. Dabei wird gemessen, wie viele Pyrrole bzw. wie viel Hämopyrrollaktam-Komplex (HPL) dein Körper über den Urin ausscheidet. Je nach Test wird hierfür der Morgenurin oder ein 24-Stunden-Sammelurin verwendet.

Bei HPU/KPU sind vor allem Zink, Vitamin B6 und Mangan wichtig, da diese Nährstoffe häufig vermehrt ausgeschieden werden.

Hier lohnt sich ein ganzheitlicher Blick: Eine nährstoffreiche Ernährung, ein gesunder Lebensstil und ein bewusstes Stressmanagement bilden die Basis. Ergänzend können gezielte Mikronährstoffe – wie in Pro Krypto Balance oder dem Nährstoffpaket Basic – den Körper genau dort unterstützen, wo der Bedarf besonders hoch ist.

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